Photovoltaik

Wie funktioniert die photovoltaische Energieumwandlung?

Als Grundstoff für Solarzellen wird heutzutage fast immer Silizium verwendet. Je nach
Herstellungsverfahren unterscheidet man drei Arten von Silizium-Solarzellen: Monokristalline
Solarzellen bestehen unabhängig von ihrer Größe aus einem einzigen
Siliziumkristall; aufgrund ihrer aufwendigen Herstellung sind sie sehr teuer, haben jedoch
einen höheren Wirkungsgrad (15-20 Prozent) als polykristalline Solarzellen (13-16
Prozent). Polykristalline Solarzellen werden mit einem wesentlich geringeren
Energieaufwand (und somit billiger) gefertigt. Den geringsten Wirkungsgrad weisen
amorphe Solarzellen auf, die meist nur in Kleingeräten wie Taschenrechnern
angewendet werden.

In der Praxis greift man vor allem auf die
monokristallinen Solarzellen zurück: Die
einzelnen Solarzellen werden mit
elektrischen Anschlüssen versehen in Glas
oder Kunststoff eingebettet und an
geeigneten Stellen, wie z.B. auf Dächern,
montiert. Die Spannung einer einzelnen
Zelle ist für die meisten Anwendungsfälle zu
niedrig, deshalb schaltet man mehrere
Zellen zu so genannten Modulen
hintereinander.

 

 

Das Silizium wird in Scheiben von wenigen zehntel Millimetern geschnitten. Durch
gezieltes Verunreinigen (Dotieren) mit Phosphor und Bor erzielt man in einer dünnen
Oberflächenschicht einen Überschuss an Elektronen (n-Silizium), im Rest des Materials
einen Mangel an Elektronen (p-Silizium). Es entsteht im Übergangsbereich ein inneres
elektrisches Feld (Raumladungszone, RL-Zone).
Bei Lichteinwirkung werden freie Ladungsträger erzeugt und durch das innere elektrische
Feld nach ihrer Polarität getrennt. Die elektrische Gleichspannung wird durch beiderseitig
angebrachte Kontakte nach außen geführt, über die die Elektronen fließen können.

Photovoltaik - Einspeisungsvergütung
 
Für die Einspeisung Ihres Solarstroms in das öffentliche Stromnetz erhalten Sie von Ihrem Netzbetreiber (Energieversorger) eine Vergütung, die durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz geregelt ist. Dieses Einkommen wird Ihnen für die nächsten 20 Jahre garantiert – zusätzlich zum Installationsjahr!

Für Ihre Photovoltaik-Anlage, die ab 2009 erstmalig ans Netz geht, erhalten Sie bei einer Freiflächenanlage mindestens 31,94 Cent pro Kilowattstunde. Bei einer Dachanlage bis zu einer Größe von 30 kWp (Kilowatt-Spitzenleistung) bekommen Sie sogar 43,01 Cent pro Kilowattstunde!

Genauere Informationen zu weiteren Förderprogrammen oder ewt. Änderungen finden Sie unter www.bafa.de und www.kfw.de.