Solar

 

Unterm Strich lohnt sich eine Solaranlage immer! - und das zweifach - weil wir nicht nur die Kosten im Blick haben, sondern auch den Nutzen für unsere Kinder und die Umwelt. Die Investition in Solarenergie schafft Unabhängigkeit gegen steigende Energiepreise und steigert langfristig den Wert Ihrer Immobilie!

Solaranlagen sparen jedes Jahr bis zu 300 L Heizöl ein und reduzieren den CO²-Ausstoß innerhalb von 20 Jahren Betriebszeit um rund 16 Tonnen.

Aufbau einer Solaranlage
Die wichtigsten Bauelemente von Photovoltaik-Anlagen oder Solar-Anlagen sind das Solarmodul (zusammengeschlossene Solarzellen) und der Speicher (Akkumulator). Das Modul wandelt Tages- und Sonnenlicht in Strom um. Dieser Strom wird über einen Laderegler in einer Batterie gespeichert. Der Laderegler schützt die Batterie von
Überladung. Aus der Batterie kann nun der Strom entnommen werden.

Wie funktioniert eine Solarzelle?
Solarzellen bestehen aus verschiedenen Halbleitermaterialien. Halbleiter sind Stoffe, die unter Zufuhr von Licht oder Wärme elektrisch leitfähig werden, während sie bei tiefen Temperaturen isolierend wirken.

Über 95 % aller auf der Welt produzierten Solarzellen bestehen aus dem Halbleitermaterial Silizium (Si). Silizium bietet den Vorteil, dass es als zweithäufigstes Element der Erdrinde in ausreichenden Mengen vorhanden und die Verarbeitung des Materials umweltverträglich ist. Zur Herstellung einer Solarzelle wird das Halbleitermaterial "dotiert". Damit ist das definierte Einbringen von chemischen Elementen gemeint, mit denen man entweder einen positiven Ladungsträgerüberschuss (p) oder einen negativen Ladungsträgerüberschuss (n) im Halbleitermaterial erzielen
kann. Werden zwei unterschiedlich dotierte Halbleiterschichten gebildet, entsteht an der Grenzschicht ein sogenannter p-n-Übergang.

An diesem Übergang baut sich ein inneres elektrisches Feld auf, das zu einer Ladungstrennung der bei Lichteinfall freigesetzten Ladungsträger führt. Über
Metallkontakte kann eine elektrische Spannung abgegriffen werden. Wird der äußere Kreis geschlossen, das heißt ein elektrischer Verbraucher angeschlossen, fließt ein
Gleichstrom.

Unterschied Flach- und Röhrenkollektor

Flachkollektor Röhrenkollektor
  • für solare Warmwasserbereitung und Schwimmbaderwärmung
  • Hauptnutzung im Sommer
  • Kollektorersparnis: ca. 30-50L Öl/m²a
  • für teilsolares Heizen und solare Warmwasserbereitung
  • hohe Wirkungsgrade auch bei geringer Sonneneinstrahlung
  • geringer Platzbedarf
  • hohe Ersparnis: ca. 60-100L Öl/m²a
Sommerkollektor Ganzjahreskollektor