Förderung

Genauere Informationen zu weiteren Förderprogrammen oder evt. Änderungen finden Sie unter www.bafa.de und www.kfw.de.

Das KfW-CO2-Gebäudesanierungs-Förderprogramm (431) CO2-Gebäudesanierung

Förderungsvoraussetzung

  1. Ihr Gebäude wurde vor dem 31.12.1983 erbaut.
  2. Sie erzielen nach der Maßnahme eine Co2-Einsparung von mind. 40 kg/m2
  3. Sie erhalten max. 50.000,- € Kreditsumme pro Wohneinheit.
  4. Erreichen Sie mit dem Maßnahmenpaket den Niedrigenergiestandard erhalten Sie einen 15%igen Zuschuss (Teilschulderlass).

1. Wer wird gefördert?
Jeder, der in den Neubau einer Wohneinheit / einesWohnhauses investiert, die selbst genutz oder vermietet ist, z. B.
• Privatpersonen
• Wohnungsunternehmen
• Wohnungsgenossenschaften
• Gemeinden
• Kreise
• Gemeindeverbände
• Sonstige Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts

2. Welche Maßnahmen werden gefördert?
Umfangreiche energetische Sanierung von Wohnraum der vor dem 31.12.1983 fertiggestellt wurde. Ziel: deutliche Minderung des CO2-Ausstoßes. In der Regel müssen 40kg CO2 pro qm Gebäudenutzfläche und Jahr eingespart werden.
Fenster, Außenwandwärmeschutz, Dachwärmeschutz, Dämmung der Kellerdecke, Heizungsmodernisierung, Kraft -Wärmekopplung, Pellets, Solar, Austausch veralteter Heiztechnik.

3. Wie wird gefördert?
Sie erhalten ein langfristiges Annuitätendarlehen mit tilgungsfreien Anlaufjahren zu einem deutlich verbilligten Zinssatz. Der Zinssatz ist fest für die ersten 10 Jahre der Laufzeit.
Als privater Investor beantragen Sie das Darlehen über eine durchleitende Bank oder Sparkasse. Das ist in der Regel die Hausbank.

Diese Maßnahmenpakete sind möglich.
Es müssen jedoch 40 kg CO2 / m2 eingespart werden!

Maßnahmenpaket 0 Maßnahmenpaket 1Maßnahmenpaket 2Maßnahmenpaket 3
  • Wärmedämmmung der Außenwände und
  • Wärmedämmung des Daches und
  • Wärmedämmung der Kellerdecke oder von erdberührten Außenflächen beheizter Räume und
  • Erneuerung der Fenster.
  • Erneuerung der Heizung
    und
  • Wärmedämmung des Daches und
  • Wärmedämmung der Außenwände.
  • Erneuerung der Heizung
    und
  • Umstellung des Heizenergieträgers und
  • Erneuerung der Fenster.
  • Erneuerung der Heizung
    und
  • Wärmedämmung des Daches und
  • Wärmedämmung der Kellerdecke oder von erdberührten Außenflächen beheizter Räume
    und
  • Erneuerung der Fenster.


Für alle Pakete gilt: Die Anforderungen der ENEV sind mindestens zu erfüllen!

Bafa-Förderung

Energieeffizienzpumpen
Für Energieeffizienzpumpen wird ein Bonus im Rahmen der Modernisierung einer Heizungsanlage gewährt:
50 Euro für hocheffiziente Solarpumpen.
200 Euro für hocheffiziente Umwälzpumpen in Heizungsanlagen unter Voraussetzung einer regelungstechnisch optimierten Hydraulik

Basisförderung von Solarkollektoranlagen
1. Bei der Erstinstallation von Solarkollektoranlagen zur Warmwasserbereitung bis 40 m²
Bruttokollektorfläche beträgt die Basisförderung 60 Euro je angefangenem m²
Bruttokollektorfläche, mindestens jedoch 410 Euro je Anlage.

2. Bei der Erstinstallation von Solarkollektoranlagen bis 40 m² beträgt die Förderung 105
Euro je angefangenem m² Bruttokollektorfläche. Folgende Mindestbruttokollektorflächen
und Wärmespeichervolumina pro Quadratmeter Bruttokollektorfläche (bezogen auf
Wasser als Wärmespeichermedium) sind erforderlich:
Bei der Erstinstallation von Solarkollektoranlagen von mehr als 40 m²
Bruttokollektorfläche auf Ein- oder Zweifamilienhäusern zur kombinierten
Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung und mit Pufferspeichervolumina von
mindestens 100 Litern je m² Bruttokollektorfläche wird für die ersten 40 m² 105 Euro je m²
Bruttokollektorfläche und für die darüber hinaus errichtete Bruttokollektorfläche 45 Euro
je angefangenem m² Bruttokollektorfläche gewährt.

3. Für die Erweiterung von bereits in Betrieb genommenen Solarkollektoranlagen um bis
zu 40 m² Solarkollektorfläche beträgt die Förderung 45 Euro je zusätzlich installiertem,
angefangenem m² Bruttokollektorfläche.

Basisförderung von Anlagen zur Verfeuerung fester Biomasse
Die Förderung von automatisch beschickten Anlagen mit Leistungs- und
Feuerungsregelung sowie automatischer Zündung zur Verfeuerung fester Biomasse (mit
Ausnahme von Holzhackschnitzeln) zur Wärmeerzeugung mit einer installierten
Nennwärmeleistung von 5 kW bis 100 kW (auch Kombinationskessel) beträgt 36 Euro je
kW errichteter installierter Nennwärmeleistung.

Dabei gelten die folgenden Mindestförderbeträge
für Pelletöfen mit Wassertasche: 1000 Euro,
für Pelletkessel: 2000 Euro,
für Pelletkessel mit neu errichtetem Pufferspeicher mit einem Speichervolumen von
mindestens 30 l/kW: 2500 Euro.
für luftgeführte Pelletöfen von 5 bis 100 kW pauschal 500 Euro - grundsätzlich allerdings
höchstens 20 % der Nettoinvestitionskosten.

Kombinationsbonus
Zusätzlich zu der Basisförderung für eine Solaranlage kann ein Bonus von 750 Euro
gewährt werden, sofern gleichzeitig eine förderfähige Biomasseanlage (gemäß Nr. 12.2
der Förderrichtlinie) errichtet wird. Ab dem 1. Juli 2010 ist für diese Bonusförderung
zusätzlich Voraussetzung, dass ein hydraulischer Abgleich der Heizungsanlage
durchgeführt wurde.

Ab dem 1. Januar 2011 kommt der Kombinationsbonus nur noch für Anlagen in Betracht,
die hydraulisch abgeglichen sind und deren Umwälzpumpen die Effizienz-Anforderungen
entsprechend der Effizienzklasse A erfüllen.
Gleichzeitigkeit der Maßnahmen: Hierbei ist ein maximaler Zeitrahmen von sechs
Monaten zwischen den Inbetriebnahmedaten der beiden Maßnahmen zu beachten.

Innerhalb dieser sechsmonatigen Frist muss der Antrag gestellt werden.

 

Bafa-Basisförderung bei effizienten Wärmepumpen

Gebäudebestand
Die Basisförderung beträgt für Wärmepumpenanlagen im Gebäudebestand (mit Ausnahme von elektrisch betriebenen Luft / Wasserwärmepumpen) in Wohngebäuden
20 Euro je Quadratmeter Wohnfläche, in Nichtwohngebäuden 20 Euro je Quadratmeter
beheizter Nutzfläche. Die Basisförderung ist auf Höchstförderbeträge begrenzt. Die
Förderung beträgt bei Wohngebäuden

mit einer Wohneinheit höchstens 2.400 Euro,
mit zwei Wohneinheiten höchstens 3.600 Euro,
mit drei Wohneinheiten höchstens 4.800 Euro,
mit vier Wohneinheiten höchstens 5.400 Euro,
mit fünf Wohneinheiten höchstens 6.000 Euro.

Für jede weitere Wohneinheit erhöht sich der Förderhöchstbetrag um 300 Euro je
Wohneinheit.

Die Förderung beträgt bei Nichtwohngebäuden höchstens 6.000 Euro.
Für elektrisch betriebene Luft/Wasserwärmepumpen im Gebäudebestand beträgt die
Förderung 10 Euro je Quadratmeter beheizter Wohnfläche, in Nichtwohngebäuden 10
Euro je Quadratmeter beheizter Nutzfläche. Die Basisförderung von elektrisch
betriebenen Luft/Wasserwärmepumpen beträgt maximal 50% der vorgenannten
Höchstförderbeträge.

Neubauten
Bauantrag/Bauanzeige vor dem 1. Januar 2009
Die Basisförderung für Wärmepumpenanlagen (mit Ausnahme von elektrisch betriebenen
Luft/Wasserwärmepumpen) in neu errichteten Wohngebäuden, für die ein Bauantrag vor
dem 1. Januar 2009 gestellt bzw. Bauanzeige erstattet wurde, beträgt in Wohngebäuden
10 Euro je Quadratmeter Wohnfläche, in entsprechenden Nichtwohngebäuden 10 Euro je
Quadratmeter beheizter Nutzfläche. Die Basisförderung ist auf Höchstförderbeträge
begrenzt. Die Förderung beträgt bei Wohngebäuden

mit einer Wohneinheit höchstens 1.200 Euro,
mit zwei Wohneinheiten höchstens 1.800 Euro,
mit drei Wohneinheiten höchstens 2.400 Euro,
mit vier Wohneinheiten höchstens 2.700 Euro,
mit fünf und mehr Wohneinheiten höchstens 3.000 Euro.

Die Förderung beträgt bei Nichtwohngebäuden höchstens 3.000 Euro.

Für elektrisch betriebene Luft/Wasserwärmepumpen in neu errichteten Wohngebäuden,
für die ein Bauantrag vor dem 1. Januar 2009 gestellt bzw. Bauanzeige erstattet wurde,
beträgt die Förderung 5 Euro je Quadratmeter Wohnfläche, in entsprechenden
Nichtwohngebäuden 5 Euro je Quadratmeter beheizter Nutzfläche. Die Basisförderung
von elektrisch betriebenen Luft/Wasserwärmepumpen.

Photovoltaik - Einspeisungsvergütung
Für die Einspeisung Ihres Solarstroms in das öffentliche Stromnetz erhalten Sie von
Ihrem Netzbetreiber (Energieversorger) eine Vergütung, die durch das Erneuerbare-
Energien-Gesetz geregelt ist. Dieses Einkommen wird Ihnen für die nächsten 20 Jahre
garantiert – zusätzlich zum Installationsjahr!

Für Ihre Photovoltaik-Anlage, die ab 2009 erstmalig ans Netz geht, erhalten Sie bei einer
Freiflächenanlage mindestens 31,94 Cent pro Kilowattstunde. Bei einer Dachanlage bis
zu einer Größe von 30 kWp (Kilowatt-Spitzenleistung) bekommen Sie sogar 43,01 Cent
pro Kilowattstunde!